Funktion des Seitenbaums

Die Funktion eines Webseiten Seitenbaums

Die Struktur einer Webseite ist im Allgemeinen nicht das, was Nutzern als erstes auffällt. Dennoch ist die Entwicklung der Webseitenstruktur immer der erste Arbeitsschritt, wenn ich Texte für Websites erstellen. Warum?

Der Erfolg einer Website steht und fällt mit ihrer Struktur. Ein perfektes Design und großartige Inhalte nützen wenig, wenn die Webseitenstruktur nicht durchdacht ist. Wir alle kennen das: wenn wir uns auf einer Seite nicht zurechtfinden, sind wir schnell wieder weg.

Weit verzweigt, aber klar durchdacht

Die meisten Webseiten folgen heutzutage einer hierarchischen Struktur. Von der Startseite aus hat der Nutzer Zugriff auf verschiedene Menüpunkte, die meist thematisch voneinander abgegrenzt sind. Diese Menüpunkte teilen sich wiederum in Unterseiten mit spezifischerem Inhalt, und diese möglicherweise in weitere Unterseiten.

Ein Seitenbaum ist die übersichtlichste Methode, diese Webseitenstruktur darzustellen. Sie ist eine vollständige hierarchische Auflistung aller Elemente einer Webseite. Weil sich die jeweiligen Seiten mit ihren Unterseiten und Unter-unterseiten immer weiter verzweigen, wird auch der Begriff „Seitenbaum“ verwendet.

Bessere Übersicht für Nutzer und Webseitenentwickler

Wenn wir Webtexte erstellen, richtet sich die Struktur einer Website stets nach den Anforderungen der jeweiligen Seite. Die Entwicklung einer Sitemap gehört daher zum Aufbau einer Website unbedingt dazu, ebenso wie eine Definition der Ziele und Anforderungen dieser Seite. Der Seitenbaum hilft, wichtige Fragen zu klären:

–          Ist die Struktur klar und für Nutzer verständlich?

–          Welche Seiten sollen miteinander verlinkt werden?

–          Welche Unterseiten sollen weit vorn, also z.B. auf der Startseite verlinkt werden?

–          Wo sind Informationen doppelt?

–          Findet der Nutzer die Informationen dort, wo er sie sucht?

–          Sind alle Unterseiten thematisch richtig eingeordnet?

Der Seitenbaum als Suchmaschinenoptimierung

Seitenbäume nützen nicht nur den Besuchern einer Website. Sie sind gleichzeitig ein effektives Mittel zur Suchmaschinenoptimierung. Je weiter eine Seite verlinkt ist, also je mehr Klicks ein Besucher braucht, um zur betreffenden Seite zu gelangen, desto weniger wird diese Seite von den Suchmaschinen erfasst. Eine Sitemap präsentiert alle Seiten einer Website auf einen Blick und stellt so sicher, dass alle Seiten von den Suchmaschinen erfasst werden.

Bei der Erstellung eines Seitenbaums ist es besonders wichtig zu bedenken, dass alle Seiten und Unterseiten eindeutige und informative Titel und Beschreibungen erhalten. Zum einen dient auch das der Suchmaschinenoptimierung. Zum anderen finden sich so auch die Nutzer, die nicht über die Startseite kommen, bestens zurecht.

Webseiten schneller laden lassen.

Schnelle Ladezeiten gehören zu den wichtigsten Faktoren einer guten Webseite. In diesem Artikel möchte ich Ihnen ein paar Methoden zeigen, wie Sie Ihre WordPress-Seite (oder andere) in nur wenigen Minuten um durchschnittliche 70% schneller machen können!

1. Caching aktivieren mit WP Super Cache

Caching ist für eine gute Performance kaum noch wegzudenken. Doch was versteht man überhaupt darunter? Beim Caching werden einmal erzeugte Daten zwischengespeichert, so dass der Browser nicht jedes mal alle Informationen auf´s Neue aus der Datenbank lesen muss. Das Plugin WP Super Cache macht das nicht anders und erzeugt dafür statische HTML-Dateien, die natürlich viel schneller ausgelesen werden können.

Nach dem Installieren und Aktivieren des Plugins findet man die Einstellungen unter “Einstellungen -> WP Super Cache.” Relevant ist, dass der Radio Button “Caching An” aktiviert ist, im Anschluss darauf kann man unter “Cache testen” überprüfen, ob alles auch so funktioniert, wie es soll.

2. Seiten vor der Auslieferung in Gzip komprimieren

Bevor die Daten an den Browser ausgeliefert werden, gibt es die Möglichkeit, diese zu komprimieren. Durch die Komprimierung in Gzip sparen wir nochmal 60-70% Datenvolumen, das macht sich natürlich in der Ladezeit bemerkbar.

Sehr praktisch, dass dieses Plugin auch diese Funktion mitbringt. Wichtig ist, dass folgender Punkt aktiviert ist: “Komprimiere Seiten, so das sie schneller an Besucher ausgeliefert werden. (Empfohlen)”

3. CSS-Dateien optimieren

Ein ganz wichtiger Faktor für schnelle Ladezeiten ist die Optimierung von CSS- und Javascriptdateien. Hier kann man einiges tun!

Abhängig vom Browser können zum Server maximal 8 Anfragen gleichzeitig gestellt werden, deshalb sollte man mit der Belegung der Plätze sparsam umgehen. Was heißt das für uns im Bezug auf CSS-Dateien? Das ist ganz einfach. Anstatt jede Datei einzeln im Head einzubinden, können wir alle in einer Stammdatei auslagern und in dieser Datei laden, somit ist nur die eine Anfrage an den Server notwendig.

CSS-Dateien optimieren, Abstände entfernen

Jeder Zeilenabstand verursacht Datenvolumen. Für eine gute Performance fassen wir große CSS-Dateien in Einzeiler zusammen – ganz ohne Leerzeichen und Zeilenabstanden. Dank praktischer Tools ist der Aufwand dafür sehr gering, die Auswirkung aber gigantisch. Ich selbst verwende dafür das Tool von Sergej Müller. Oben fügt man einfach den bisherigen CSS-Code ein und drückt auf “Powerful Compress.” Was unten rauskommt ist ein optimierter CSS-Code, mit welchem man einfach Deinen alten Code ersetzen kannst.

Wichtig: Das selbe kann man auch mit den Javascript-Dateien tun, allerdings würde ich da besonders vorsichtig sein, da es passieren könnte, dass danach Skripte nicht mehr ausgefürt werden.

Jetzt testen!

Nach dem Ausführen dieser simplen 3 Schritte sollte Ihre Seite schon spürbar schneller sein! Einen zuverlässigen Speedtest kannst Du bei GTMETRIX durchführen.